Osteopathie
Was ist Osteopathie?
Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Therapiemethode, mit der sämtliche
funktionellen Störungen im Körper sanft therapiert werden können.
In der Behandlung wird eine Harmonie zwischen den Organen, dem Bewegungsapparat
und dem Nervensystem hergestellt, damit das Blut und alle anderen
Körperflüssigkeiten
wieder optimal fließen können. Dadurch werden die Bedingungen
zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte im Körper geschaffen.
Die Behandlung ist sehr sanft und findet ausschließlich manuell,
also ohne Medikamente, statt.
Säulen der Osteopathie
Parietale Osteopathie
Sie beinhaltet die Behandlung sämtlicher Strukturen
des Bewegungsapparates wie Muskeln, Bänder, Gelenke und Bindegewebe.
Viscerale Osteopathie
Sie beinhaltet die Behandlung der unterschiedlichen Organe wie z.B.
Magen, Darm, Niere, Blase, Lunge und der Leber.
Cranio-sacrale Osteopathie
Sie beinhaltet die Behandlung des Schädels, der Wirbelsäule,
des Kreuzbeins, des Steißbeins und der Hirnhäute. Außerdem
beeinflusst sie das Nervensystem und den Fluß der Hirn und
Rückenmarksflüssigkeit.
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Leben ist Bewegung
Leben wird im menschlichen Körper nur möglich, in dem sich die
Strukturen des Bewegungsapparates und der Organe in ständiger Bewegung
befinden. Diese findet willkürlich oder auch unwillkürlich, z.
B. im Darm, Herz und in der Lunge statt. Die Bewegung wiederum wird
durch das Fließen
von Hirnflüssigkeit, arteriellem und venösem Blut und Lymphflüssigkeit
aufrechterhalten. Wenn diese Flüssigkeitsströme im Körper
behindert werden, entsteht zunächst eine Bewegungsstörung der
betroffenen Struktur, die sich oft in Form von Bewegungseinschränkungen
oder Schmerzen äußert.
Lebenselement Wasser
Bereits im Mutterleib werden wir über die Nabelschnur mit mütterlichem
Blut versorgt. Gleichzeitig ist der Embryo aber auch in der Fruchtblase
von Fruchtwasser umgeben, das von diesem getrunken wird und somit
einen ernährenden Einfluss auf das Kind nimmt.
Mittlerweile finden
auch Geburten in Kliniken unter Wasser statt, die häufig wesentlich
unkomplizierter als „normale“ Entbindungen für Mutter
und Kind verlaufen.
Beim Schwimmen im Meer oder einem See, empfinden
die meisten Menschen ein tiefes und harmonisches Gefühl, welches vergleichbar
mit dem des Embryos in der Fruchtblase ist. Dadurch wird deutlich,
daß Wasser
eine wichtige Bedeutung für die Ernährung, aber auch für
die Umgebung eines Menschen einnimmt. Da der Körper zu einem Grossteil
aus Wasser besteht, sind sämtliche Bewegungs- und Stoffwechselprozesse
von diesem Element abhängig. Es hat einen sehr großen Einfluss
auf die Selbstheilungskräfte und Gesundheit.
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Behandlung
Beim ersten Behandlungstermin findet zunächst ein ausführliches
Vorgespräch statt. Ich kann Ihnen allerdings auch einen fertigen Anamnesebogen
per Fax zukommen lassen, damit Sie diesen bereits im Vorfeld der Therapie
ausfüllen können. Diese Methode hat
sich bewährt, da ich mich so besser auf Ihre Beschwerden einstellen
kann. Danach findet eine ausführliche Untersuchung statt, in der Sie
von Kopf bis Fuß befundet werden. Je nach Schweregrad der vorliegenden
Beschwerden, finden danach 2 oder mehrere Therapiesitzungen statt. Nach
der 3. Behandlung sollte eine deutliche Besserung der Probleme vorhanden
sein.
Behandlungsdauer: 60 min.
Behandlungskosten: 80 Euro
Information über seriöse Osteopathen
Da die Osteopathie noch ein gesetzlich ungeschützter Begriff
ist, gibt es leider auch viele Trittbrettfahrer, die diese Leistung
anbieten. Ein seriöser Osteopath hat eine 5 jährige Ausbildung
mit einer zertifizierten Abschlussprüfung. Sämtliche
Osteopathen, die diese Ausbildung absolviert haben, sind auf der
Therapeutenliste des VOD (Verband der Osteopathen Deutschlands) registriert.
Praxisbeispiele
Burnout-Syndrom
Beim sogenannten Burnout-Syndrom handelt es sich um eine Erkrankung,
die noch nicht wissenschaftlich bewiesen ist. Trotzdem leiden immer
mehr Menschen unter dieser Krankheit, die sich vor allem in einem langanhaltenden
Erschöpfungszustand äußert. Da in der heutigen Berufswelt
vor allem die psychischen Belastungen immer mehr zunehmen, kommt
es häufig
zu einer Vielzahl psychosomatischer Beschwerden. Mit Hilfe einer
spezifischen Behandlung
versucht der Osteopath, das unwillkürliche Nervensystem wieder
in einen ausgeglicheneren Zustand zu bringen.
Diabetes mellitus
Hierbei handelt es sich um eine verminderte Produktion des Hormons
Insulin, welche angeboren oder erworben sein kann.
Beim Diabetes mellitus kann die Osteopathie eine unterstützende Tätigkeit
leisten, sie kann die Krankheit allerdings nicht heilen. Durch die Behandlung
verschiedener Bindegewebszüge, der Nachbarorgane und bestimmter Brustwirbelsäulenabschnitte
versucht der Osteopath den Stoffwechsel in der Region der Bauchspeicheldrüse
zu verbessern, damit die Krankheit nicht weiter voranschreitet und mögliche
Spätfolgen wie ein diabetischer Fuß, Erblindung oder Gefühlsstörungen
in den Armen und Beinen vermieden werden können.
Depression
Eine Depression ist eine ernstzunehmende psychische Erkrankung, die
in jedem Fall von einem Facharzt für Psychiatrie behandelt werden
sollte. Die Osteopathie kann allerdings auch hier eine wichtige
unterstützende Behandlung darstellen. Mit Hilfe der osteopathischen
Therapie, versucht der Osteopath einen Beitrag zur Verbesserung
des Hirnstoffwechsels zu leisten, damit eine vermehrte Ausschüttung
des Glückshormons
Endorphin erfolgen kann. Die Behandlung findet in einem solchen
Fall in Absprache mit dem entsprechenden Arzt statt.
Rheumatismus
Menschen mit Rheuma leiden häufig unter einer Vielzahl von Bewegungsstörungen
in sämtlichen Gelenken des Körpers. Hinzu kommen meistens starke
Schmerzen, die manchmal fast unerträglich werden können. Aus
osteopathischer Sicht stellt Rheuma eine Verseuchung des Bindegewebes
da. In der Behandlung wird versucht, durch bestimmte Behandlungsmethoden
das Bindegewebe mit Hilfe stoffwechselsteigernder Maßnahmen zu entschlacken
und das Wohlbefinden und die Schmerzen des Patienten zu lindern.
BAO-Arbeit
Abstract und Arbeit
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